Adolfseck_Wappen_1

Im Jahr 1355 wurde die Burg Adolfseck durch den Grafen Adolf von Nassau-Idstein erbaut. Bald danach entstand in ihrer Nähe ein kleines Dorf gleichen Namens. In einem nahegelegenen Wiesental soll übrigens schon zu Zeiten Karls des Großen, und zwar im Jahr 612, ein Dorf (Reosfelden oder Reißfelden) gestanden haben, dessen Bewohner später in das Dorf Adolfseck übersiedelten. Im Jahr 1367 erhielt Adolfseck von Kaiser Karl IV. Stadtrechte, aber keine eigene Gerichtsbarkeit. Seit dieser Zeit waren die Einwohner Adolfsecks von allen Grundbesitzungen abgabefrei. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört; sie ist inzwischen restlos verfallen. Geblieben ist das Kirchlein, die einstige Valentinskapelle der Burg, das heute noch von der evangelischen Kirchengemeinde genutzt wird. Adolfseck ist der kleinste Stadtteil Bad Schwalbachs der im Zuge der Gemeindereform eingemeindet wurde. Seine Einwohner pflegen eine gute Gemeinschaft und haben ihren Ort in Eigeninitiative zu einem schöne Flecken gestaltet, ein vorbildlicher Kinderspielplatz und nicht zuletzt das schöne Bürgerhaus kommen allen Bürgern zugute.