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Halbkreisförmig um ihn stehende Lindenbäume gaben dem Brunnen seinen Namen, der einst unterhalb des Straßenniveaus lag und die dahinter liegende private "Badeanstalt zum Lindenbrunnen" ebenso wie die schräg gegenüberliegende private Badeanstalt Blies mit dem Heilwasser versorgte. Das Badehaus am Lindenbrunnen, das versuchsweise auch die ersten Moorbäder verabreichte, diente seit 1921 anderen Zwecken und musste dem Bau des neuen Postamtes im Jahr 1982 weichen. Der im gleichen Jahr von der Deutschen Post beauftragte Künstler Gottfried Gruner gestaltete die jetzige Anlage mit den sich füllenden und auskippenden Metallschalen mit dem Namen "Aquamobile". Die Oxidation der Brunnenschalen sowie der Wegpflasterung zeigen deutlich den hohen Eisengehalt des Lindenbrunnenwassers.